Ernst Heller - Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Pfarre Ernst Heller

Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller

 

Philipp Neri-Stiftung

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Film Besuch beim
Zirkus-Pfarrer Heller

Film 10 Jahre Circus-Pfarrer Ernst Heller

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Ein schillernder Farbtupfer in einer Kirche der Farblosigkeit ist Ernst Heller. 1999 wurde er der erste katholische Zirkuspfarrer der Schweiz. Schon als Schüler glaubte er daran, dass Kirche auch schrill sein darf. So wurde er nicht nur Pfarrer, sondern auch Clown und Klarinettenvirtuose. Tiefer Glaube und lockeres Mundwerk machte ihn zu einem besonderen Star in der Manege.
WDR, Sendung „In Gottes Namen - Geschichten von Beruf und Berufung“, 2003

Die Einweihungsfeier gestalteten auch Vertreter aus Kirchen mit. So der Schweizer Pfarrer Ernst Heller, dessen Wirkungsbereich unter Zirkusleuten, Markthändlern und Schaustellern ist. Für das neue Auto hat er den „Wild Cat Blues“ in „Cayenne Blues“ umbenannt und ihn selbst auf der Klarinette gespielt. ...
Dresnder Neue Nachrichten, August 2002

Ein Segen für das neue Porsche-Werk: Zirkuspfarrer Ernst Heller begleitet seine Predigt mit dem „Cayenne Blues“ auf der Klarinette. ...
www.porsche.co.at/d/dialog/oktnov02/ pdfs/leucht_turm.pdf

Als sei Phillip-Neri auferstanden: Das Bild vom Vulkan, der in immer neuen Schüben und Explosionen sein Inneres verströmt, kommt einem in den Sinn bei der Begegnung mit Ernst Heller. Schon von weitem ist die hohe, selbst drückende Bahrs luft durchschneidende Stimme zu hören. Unverkennbar im schweizerischen Tonfall. „Ja, da schau her“, „ja wunderbar“, „setz dich doch hier zu uns“. Das klingt banal, doch strahlt aus den Worten eine scheinbar unbegrenzte Fröhlichkeit, Unbekümmertheit, Freude am Leben. (...) Die spielende, die tanzende, die lachende Kirche. ...
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Juli 2001

Der Pfarrer weiss gar nicht, dass er zwischen Johannesevangelium und Gedenken der Opfer des Terrors einen Satz sagt, der die Lage in der K- (Kanzler)-Frage sehr schön trifft: „Wer Eier haben will, der muss das Gegacker der anderen ertragen.“ Eier hat die CDU bisher noch keine gelegt, jedenfalls keines, dem ein Kanzlerkandidat entschlüpft wäre. Dafür gackern die Christdemokraten locker jede Legehennenbatterie an die Wand. ...
Badische Zeitung, 10. November 2001

Auf seiner Klarinette bringt er „die Volksseele zum Klingen“, unplugged – versteht sich. ...
www.tagesanzeiger.ch
Tagesanzeiger, 10. November1999

Wer ist Ernst Heller? Begabter Musikus, passionierter Priester oder ein begnadeter Selbstdarsteller? Er hat schon viele Etiketten erhalten. Fakt ist: Zusammen mit Pfarrer und Krimiautor Ulrich Knellwolf, Drogenpfarrer Ernst Sieber und City-Kirche-Pfarrer Felix Felix gehört Heller zu den Schillernsten seiner Zunft. Wahr ist auch: Bei seelisch Leidenden, dort wo der Bierschaum im Glas nicht quillt, wird in ihm das Ideal des Priesters lebendig. In ihnen findet er immer wieder Antwort, warum er Priester geworden ist. ...
Publik Forum, August 1999

Als ginge es um einen Geheimtipp, wirbt kein Plakat für diesen Anlass. Menschen steuern gezielt die Luzerner Allmend an und drängen sich unters Zirkusdach. Das Zelt ist zum Bersten voll. Die Neugierigen zieht es zu einem Pfarrer, von dem es heisst, dass er an einem solchen Tag auch einem Placido Domingo die Schau stehlen kann. Tschinellen scheppern, ein Jongleur lässt seine Kugel tanzen. Im Lichtkegel betritt Ernst Heller das Manegenrund. Mit einem fröhlichen „Halleluja“ begrüsst er ein bunt gemischtes Publikum zum alljährlichen Zirkusgottesdienst. ...
Sonntag, Juli 1999

Sein Übername war Grock, und er träumte davon, ein Clown zu sein. Statt dessen wurde Ernst Heller Priester. Jetzt kommt der 52jährige Luzerner doch noch zu seinem Auftritt in der Manege –als erster katholischer Zirkus-Seelsorger der Schweiz. (...) Bisher war Ernst Heller bekannt als Klarinette spielender Priester mit eigener Ländlerkapelle, als gut gelaunter Gottesbote ohne Berührungsängste, kurz: als schillernder Farbtupfer in einer Kirche, die mit dem Vorwurf der Farblosigkeit zu kämpfen hat. Nun ist der Paradiesvogel um eine Facette reicher. Heller geht in seiner Aufgabe auf, als wäre dies immer seine Berufung gewesen.“ ...
Schweizer Illustrierte, 1999

Es begann 1986, als eine Behindertengruppe an einem Wettinger Fasnachtsball einen Rundflug ab dem Flugplatz Birrfeld gewann. Der Krienser Pfarrer Ernst Heller war dermassen beeindruckt von der Freude, mit der diese Menschen das Flugerlebnis auskosteten, dass er beschloss, weiteren Behinderten zu ermöglichen, einmal die „Welt von oben zu sehen“. (...) Der Flugtag für Behinderte wurde zur Tradition. ...
AERO News, November 1998

Es knistert im Zelt. Das Publikum ahnt: Der Höhepunkt kommt noch. Eine freche, bunte Ländlerkapelle betritt mit unanständigem Klamauk das heilige Rund. Das Messegewand noch nicht abgestreift, greift Heller zu seiner Klarinette. Zusammen mit seiner Familienband schwoft und swingt er lässig und lässt das Zelt erbeben. Tusch! ...
Rheinischer Merkur, Juli 1998

Holy Flipper – Father Heinzpeter Schoenig is accompanied by pastor Ernst Heller as they proceed with a blessing of dolphins in a leisure park in Lipperswil yesterday. It is a custom for the catholic church to bless objects that have an ethic value to the public and these leisure park dolphins are said to be one of the most favoured animals in Switzerland.
Bangkok Post,1. August 1998

Der Pfarrer, ein ganz verrückter Hund! ...
Seetaler Boote, Juli 1997

Die Motivation für seine Arbeit bezieht Heller aus der Suche nach neuen Formen, in denen der christliche Glaube angemessen gelebt und vermittelt werden kann. Heller sieht sich in einer Vermittlerrolle. Er will Menschen unter das Kirchendach zurückholen, die sonst „für die Kirche unwiderruflich verloren sind“. Er gehört zu jener Generation von Pfarrern, die nach neuen Gottesdienstformen suchen müssen, um die Austrittswelle zu stoppen. Er ist einer, der keine Vorbedingungen stellt, auch wenn die Leute manchmal nicht nur an die Kirchtür klopfen, sondern poltern.“ ...
Kipa, 8. August 1997

Die Formation „Heu ob n-abe“ ist nicht nur eine sechsköpfige volkstümliche Kapelle, sondern gleichzeitig auch eine seit Jahren äusserst populäre. Glückliche Schuld daran trägt wohl deren Vorsteher Pfarrer Ernst Heller aus Kriens, ein virtuoser Klarinettist. ...
Luzern heute, 10. November 1994

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