Ernst Heller - Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Pfarre Ernst Heller

Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller

 

Philipp Neri-Stiftung

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Film Besuch beim
Zirkus-Pfarrer Heller

Film 10 Jahre Circus-Pfarrer Ernst Heller

ARCHIV: Volles Programm am Circus-Gottesdienst

Sonntag, 27. Juli 2008

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Schon um 10 Uhr war das Knie-Zelt dicht, drinnen sass das Volk Bein an Bein. Trotz schwüler Witterung strömten auch in diesem Jahr viele Hundert Menschen zum traditionellen Circus-Gottesdienst auf die Luzerner Allmend. Ein Grund war nicht nur Stimmungsgarant Ernst Heller, sondern auch das Vorprogramm mit jungen Artisten. Der Krienser bot damit erneut blutjungen Künstlern erstmals die Chance, vor einem grossen Publikum aufzutreten. Auch diesmal bestaunte das Publikum einige junge Sterne, die am Künstler-Firnament vielleicht einmal hell leuchten werden: Da war Julia Bernet, die ihrer Harfe mit ihren kleinen Händen wundersame Klänge entlockte; Da waren Linus Arnet und Silvio Wey, die auf ihrem Xylophon nicht nur spielten, sondern auch noch jonglierten; Da waren die Schwestern Iris und Aline Amrein, die mit Schlager für Stimmung sorgten; Atmosphärischer Schlusspunkt waren die Brüder Florian und Seppli Brun aus Ottenhusen, die mit dem Lied „Ich bin ein kleiner Italiener“ die Herzen berührte.
Für Ernst Heller ist der Luzerner Circus-Gottesdienst einer der Haupt-Events in seiner dicht gedrängten Jahresagenda. Das hat zu tun mit der phantastischen Landschaft rund das Circus-Zelt (im Hintergrund wacht der Luzerner Hausberg Pilatus), es hat auch zu tun mit dem Zusammentreffen mit vielen Freunden und Bekannten. Vorallem aber gibt es am Luzerner Circus-Gottesdienst meist viel Arbeit in der Manege.
Auch diesmal hatte Ernst Heller alle Hände voll zu tun. Helfer Mathias Mutter wirbelte um den Altar, um immer den richtigen Gegenstand bei Hand zu haben. Tauffamilie Hürlimann liess ihren Sohn Rick in der Manege taufen, Familie Gwerder führte ihre Tochter Lea zu ihrer Erstkommunion. Die Gottesdienstgemeinde im Zelt hatte viel zu Gucken. Anwesend waren etliche prominente Gäste aus dem In- und Ausland, so etwa Don Eusebio Hernandez, Verantwortlicher für die Orden und Priesterseminarien weltweit (er übergab Ernst Heller einen vom Papst geweihten Rosenkranz) sowie die Familie von Claudia Knie (Frau von Franco Knie), die eigens aus Trient nach Luzern angereist war. Auch sie wollten einmal erleben, wenn die Fahnenträger einzelner Markthändler-Sektionen einmarschieren. Wie das ist, wenn die Alphornbläser in gemessenen Schritt die Manege betreten und ihren Instrumenten Töne entlocken, die einen in andere Sphären führen. Manche konnten dabei für einige Momente ihre Sorgen ablegen.
Die Organisation des Gottesdienstes war erneut exzellent. Das Publikum spürte: Hier weiss jede Hand, was sie zu tun hat. An der Lichtregie half ein Mitarbeiter des Circus Knie aus, Helfer der Pfarrei St. Gallus in Kriens verteilten Opferkörbe zugunsten der Philipp Neri-Stiftung sowie Kommunionsschalen, der Konstanzer Mathias Mutter hatte immer das richtige Papier zur Hand. Zwillingschwester Marlise Heller nahm sich der Lesung an und die Fotografin (der Schreiber) setzte alles ins richtige Licht. Musikalisch umrandet wurde die Circus-Messe zusätzlich von der Stadtluzerner Jodlervereinigung und natürlich von Ernst Heller, der, wie es zur Tradition dieses Anlasses gehört, mit seiner Band Heu obe-n-abe zum Schlussbouquet aufspielte. Tusch! Es war ein wunderbarer Gottesdienst, der anschliessend auf andere Weise rund um das Knie-Buffet feuchtfröhlich fortgesetzt wurde.

BILDERGALERIE »Volles Programm am Circus-Gottesdienst«

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