Ernst Heller - Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Pfarre Ernst Heller

Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller

 

Philipp Neri-Stiftung

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Film Besuch beim
Zirkus-Pfarrer Heller

Film 10 Jahre Circus-Pfarrer Ernst Heller

ARCHIV: Schausteller-Gottesdienst im Hippodrom

Donnerstag, 25. September 2008

Dieser Gottesdienst hat eine lange Geschichte: 1956 wurde zum ersten Mal auf dem Münchner Wiesn-Gelände ein Gottesdienst speziell für die Schausteller und Marktleute abgehalten. Ins Leben gerufen wurde er von der Katholischen Circus- und Schaustellersorge, die das fahrende Volk nicht ohne Gottes Beistand auf die Marktplätze ziehen lassen wollte. Entstanden ist eine nicht mehr wegzudenkende Tradition auf dem weltgrössten Schaustellerfest. Auch während diesem Gottesdienstes wurde nicht nur über die Probleme eines derzeit krisengeschüttelten Gewerbes gesprochen, man gedachte auch den bereits verstorbenen Schaustellern und Markthändlern. Auch in diesem Jahr konnte man beobachten, wie still es in diesem einen Zelt mitten auf den Wiesn sein kann. Die typisch laute Oktoberfest-Stimmung war weit weg.
Den ersten Gottesdienst des Oktoberfestes 1956 hielt der damals frisch ernannte Leiter der Katholischen Circus- und Schaustellersorge, Pater Heinz Peter Schönig. Pater Schönig war lange Jahre ein enger Freund Ernst Hellers.
Während der Messe wurden in diesem Jahr zwei Schaustellerkinder getauft, sechs Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung. Getauft wurde "Schaustellernachwuchs" Jörg Kaiser, dessen Eltern Tanja Kaiser und Jörg Grünberg den Circus-Wellenflug betreiben, und Soffi Fesenmayer, deren Eltern Stephanie und Dimitri mit dem "Teufelsrad" familiär verbunden sind. Gefirmt wurden Anna Maria und Maximilian Fahrenschon, Joanna Kaiser, Kristin Eckl, Rebecca Perz und Sofia Paulina Jost. Der deutsche Schausteller-Pfarrer Martin Fuchs hatte alle Hände voll zu tun.
Zum Schluss konnte Ernst Heller - auch dies ist schon eine kleine Tradition - mit Klarinette Frieda den musikalischen Schlusspunkt setzen. Für den Stammgast aus der Schweiz gab es donnernden Applaus.

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