Ernst Heller - Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Pfarre Ernst Heller

Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller

 

Philipp Neri-Stiftung

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Film Besuch beim
Zirkus-Pfarrer Heller

Film 10 Jahre Circus-Pfarrer Ernst Heller

ARCHIV: Fulminante 10. "Pfarrer Heller's Circus Night"

Freitag, 24. Oktober 2008

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Vor zehn Jahren konnte sich Ernst Heller mit dem damaligen OK-Team kaum vorstellen, welchen Stellenwert die "Pfarrer Heller's Circus Night" im Jahresplaner vieler Leute haben wird. Es ist ein wichtiger. In Luzern selbst ist die Gala-Night schon Tage zuvor Stadtgespräch. Selbst bei den Taxi-Fahrern, wie sich herausstellte.

In der vergangenen Dekade hat sich die Qualität dieses Benefiz-Abends stetig gesteigert: Standen die Tische zu Beginn auf Schotter, sitzen die Gäste heute in einer 4-Etagen-Arena. Grosse Screens kamen hinzu, so dass jeder das Spektakel verfolgen kann, auch der Sound ist besser. Das Zelt für die Sponsoren wurde mit den Jahren stetig grösser. Auch das Vorprogramm wurde mit den Jahren stetig ausgebaut. Die Gäste wurden diesmal von der Band "SPRITZbrass" mit ihrem original New Orleans Marching-Band-Sound unterhalten, ebenso von Ernst Heller's Band "Heu-obe-n-abe" und der Band der Feldmusik Luzern.

Sponsoren und Gäste haben dafür gesorgt, dass die Philipp Neri-Stiftung finanziell auf festem Grund steht. Peter Fischer schreibt: "Wir durften seit den Anfängen über 8‘000 Gäste begrüssen, rund 500 Künstler und Artisten haben mitgewirkt. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Ernst Heller bei der Wahrnehmung seiner Pflichten finanziell zu unterstützen. In den letzten 10 Jahren konnten wir, gemäss unserem Vereinscredo, mehrere hundertausend Franken der Philipp Neri-Stiftung übergeben."

Ein gelungener Coup war in diesem Kontext die Checkübergabe an den Präsidenten der Philipp-Neri-Stiftung, Leo M. Brouwer. In einer abgeänderten Form des Spiels "Deal or no Deal" "gewann" er 50‘000 Franken aus zehn Koffern, welche OK-Mitgliedern einzeln und effektvoll in die Manege trugen. (Korrekterweise waren es neun Koffer, zusätzlich durften die Moderatoren zur Feier des Tages auch noch 2 Koffer auswählen - weil die ersten zwei Koffer „nur“ Fr. 38‘000 waren - , welches dann über 70‘000 Franken ergaben. Sprachlos war Leo Brouwer, als das OK der Stiftung einen Jubiläumscheck von Fr. 100‘000 überreichte. Auch Ernst Heller zeigte sich überglücklich.

Ein weiterer Punkt: Wie geschmiert laufen heute die Abläufe in der Küche, bei der Ersteigerungsaktion des Fiat Punto und beim Losverkauf ab. Wichtig auch: Im Einsatz für die Philipp Neri-Stiftung und Ernst Heller sind die Leute mit grossem Spass dabei.

Kontinuierlich gut blieb auch das Show-Programm, das meist aus einem Best-Off des aktuellen Nock-Programms gestaltet wird. Herausragend waren diesmal wohl Franziska Nock mit ihrer Hohen Schule sowie Alexandra Nock am Vertikaltuch. Atemberaubend waren auch die Darbietungen der "Flying Timulin Sisters" (sie agierten ohne Netz) und Los Febles am Russischen Barren.

Das Circusnight-Publikum zeigt sich mittlerweile "verwöhnt", traten an dieser Gala-Nacht doch schon Weltklasse-Athleten wie Edith Hunkel auf. Ebenso bekannte Komiker wie Rob Spence und Ruedi Riemann, der kürzlich verstorbene Sänger von "Dr Schacher Seppli".

Der Europapark schliesslich war auch 2009 eine sichere Bank: Gewohnt furios war das Finale, das die Artisten aus Rust hinlegten. Eigens zum 10-jährigen Jubiläum war auch Europapark-Inhaber Roland Mack mit seiner Frau Marianne angereist. Mit beiden verbindet Ernst Heller eine langjährige Freundschaft, die viele Früchte trägt. Nicht zu vergessen ist Franz Nock, der für diesen Benefizabend jeweils sein Chapiteau zur Verfügung stellt.

Rund 800 Gäste genossen während der Show ein 4-Gang-Diner, das von der Catering-Crew des Casinos Luzern zusammen gestellt wurde. Ein Renner ist jedes Mal auch die grosse Tombola mit einem Fiat Punto als Hauptpreis. Es war erneut ein Riesenspass, den Hauptgewinner auszumachen, der ein Jahr lang gratis mit diesem von Paul Stauffenegger gestalteten Auto fahren kann, bevor es an der kommenden Pfarrer Heller’s Circus Night versteigert wird. Das letztjährige Modell, gestaltet vom Künstler René Fehr, konnte an der diesjährigen Gala-Veranstaltung zu einem stolzen Betrag von über 22‘000 Franken versteigert werden.

Der Berliner ARD-Moderator Ingo Dubinski und der Luzerner Thomas Fuchs moderierten - und nicht nur an dieser Stelle - charmant, spritzig und mit viel Einfühlungsvermögen. Die beiden gehörten zu den Gewinnern dieses Abends!

Es ist diese Mischung aus waghalsiger Artistik, kulinarischen Genüssen und dem Zusammenkommen für einen guten Zweck, der diesen Abend für viele so speziell macht. Nicht zuletzt ist es auch Ernst Heller, dessen Ausstrahlung und Herzlichkeit viele zu diesem Abend strömen lässt.

Die nächste Circus-Night jedenfalls haben sich manche schon vorgemerkt. Sie findet am 23. Oktober 2009 statt.

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